Aktuell:Die zweithöchste Schwarzwildstrecke betrug 2007/2008 in BW 40 158 Stück. Der Anstieg beträgt 119 %. Nach Meinung der Jäger wird die Strecke im laufenden Jahr noch höher ausfallen.
Pendel-Kirrer BW mit kleinem Vorratsbehälter
Das LJG von Baden-Württemberg sagt, dass „für eine Kirrung von Schwarzwild nicht mehr als drei Liter Futtermittel je Bejagungseinrichtung vorhanden sein dürfen.“ Aus diesem Grunde besteht bei dem Pendel-Kirrer BW der Vorratsbehälter aus einer Schiebemuffe DN 150. Sie fasst nur drei Liter Mais und darf deshalb an der Schwarzwildkirrung angebracht sein. Ein größerer Vorratsbehälter ist nicht verboten, nur darf nicht mehr als drei Liter Futter darin sein. Das ist aber nur schwer zu kontrollieren.
Mit drei Spannbändern auf den Rohrwulsten werden der Pendel-Kirrer und der kleine Vorratsbehälter an dem Kantholz befestigt. Eine Dachlatte unter dem Auslaufstopfen dient als Stütze und muss beim Batteriewechsel abgeschraubt werden. Deshalb sollten die Holzschrauben und die Gewindeschrauben an den Spannbändern aus nicht rostendem Material bestehen (2VA). Das Kantholz ist mit Genehmigung des Förster durch eine Schlüsselschraube (8 x 140 mm) am Baum befestigt.
Die Zeituhr sollte anders eingestellt werden, so dass der Zwischenspeicher jeweils um 18 und 6 Uhr auf Futter geprüft und eventuell nach gefüllt wird. Bei dieser Einstellung ist davon auszugehen, dass nur einmal pro Tag der Zwischenspeicher vom Schwarzwild geleert wird und der Vorrat von drei Liter Mais sechs Tage lang reicht. Natürlich soll später bei der Landesregierung erreicht werden, dass der große Vorratsbehälter mit 25 kg Mais erlaubt ist. Es gibt auch keinen Grund, weshalb der abgelehnt wird.
Selbst wenn in diesem Falle die Sauen nur einmal am Tag Mais finden, so werden sie doch regelmäßig an die Kirrung kommen. Der Jäger kann den Bestand sozialverträglich reduzieren und muss nicht jeden Tag die Kirrungen abfahren, sondern nur einmal in der Woche.