Verfasst von: Horst Dammler | 20. September 2007

Arbeitsweise, Teile

Die Arbeitsweise des Pendel-Kirrers und seine Teile

„Mit wenig Material, in kurzer Zeit, viel Praktisches schaffen!“ Das ist das Motto bei über 100 Bauanleitungen von Horst Dammler

Die benötigten Teile sind: Grillmotor, Uhrwerk, zwei Batterien, Reedschalter, Alublech, Kanalmuffe, zwei Stopfen, Pendel.

Der Vorratsbehälter muss vom Kunden hergestellt werden. Am besten ist ein Kanalrohr von 2oo mm Durchmesser und 100 cm Länge. Das Fassungsvermögen beträgt ca. 25 kg Mais. Es darf nur ganzer Mais eingefüllt werden. Unten als Boden befindet sich in der Muffe des Rohres DN 200 ein großer Stopfen DN 200 mit einem Ausschnitt für den kleinen Einlaufstopfen DN 150. Oben ist als Deckel eine Kappe DN 200. (Statt dessen kann noch eine große Überschiebmuffe angebracht werden, damit ein Stopfen als Deckel abschließen kann.) Der Vorratsbehälter kann auch ein Plastikfass oder ein Holzkasten sein. Das Fassungsvermögen braucht nur 25 kg betragen, dann muss der Jäger nur einmal in Monat zu den Pendel-Kirrer gehen.

kp-liegend.jpg teile-1.jpg teile-des-pendel-kirrers-1.jpg pen-automat.jpg

Der untere große Stopfen DN 200 im Kanalrohr hat einen Ausschnitt, in den der kleine Einlaufstopfen DN 150 passt. An ihm ist der Grillmotor mit der Drehscheibe angeschraubt. Sie dosiert die Maismenge auf 500 g. Alles wird gesteuert von einem Uhrwerk, dessen Stundenzeiger alle 12 Stunden einen Kontakt zum Motor gibt. Darunter ist ein Füllstandsfühler, der stoppt den Motor, wenn der Zwischenspeicher (Auslaufstopfen) noch gefüllt ist.

Das alles wird von einer kleinen Überschiebmuffe DN 150 eingeschlossen. Im Auslaufstopfen DN 150 ist ein Loch, in dem der Pendel hängt, der ein waagerechtes Brett besitzt, das als Futterbremse dient. Der Mais rieselt in kleinen Mengen von der Futterbremse auf den Erdboden, wenn der Pendel von den Sauen hin- und herbewegt wird.

Die umhüllenden Plastikteile sind aus dem Kanalrohrsystem genommen, sie sind sehr stabil und wetterbeständig. Der Grillmotor und das Uhrwerk haben sich im Alltag lange Zeit bewährt. Einen ähnlichen Automaten habe ich vor vielen Jahren schon gebaut. Der Pendel-Kirrer ist geschlossen und nur mit einem Schraubendreher zu öffnen, er kann von Spaziergängern nicht verstellt werden.

Der Zwischenspeicher wird also alle 12 Stunden geprüft, ob Mais darin ist, normaler Weise um 11 und 23 Uhr. Wenn er nicht mehr gefüllt ist, erst dann laufen 500 g Mais hinein, den die Sauen rausrütteln können.


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